Wetterbalsam

Zutaten für das Wind- und Wetterbalsam (Kältecreme)

Für etwa 100 ml Wind- und Wetterbalsam braucht es nur wenige Zutaten:

50 Gramm süßes Mandelöl, kaltgepresst – alternativ eignet sich auch hochwertiges BIO-Olivenöl. Mandelöl riecht angenehm nussig…… 15 Gramm Lanolin anhydrid – oder andere Bezeichnung -Wollwachs, Wollfett.

Das Wollfett ist übrigens ein Sekret aus den Talgdrüsen vom Schaf. Beim Waschen der Schafwolle wird dies gewonnen. Beim Kauf auf pestizidfreies Lanolin achten! Wichtig ist auch noch:  nicht mit Lanolinum verwechseln, denn damit werden zwar auch Salben hergestellt, es enthält aber Paraffine aus Erdöl……. Das wollen wir ja bei unserer eigenen Creme vermeiden.     5 Gramm Bienenwachs – Jungfernwachs verwenden, also am besten Deckelwachs oder Wachs aus Naturwabenbaubau. Das bekommt man natürlich auch gerne bei uns. So ist gesichert, dass sich im Wachs keine Pestizide oder Varroa-Bekämpfungsmittel befinden. Das Wachs sollte zudem frei von Schmutz sein.

Für die Zubereitung des Wind- und Wetterbalsams mit Bienenwachs braucht ihr noch folgende Gerätschaften:

Küchenwaage, Laborglas, möglichst  mit 50 bis 100 Millilitern Fassungsvermögen – (natürlich kann man für den Hausgebrauch auch ein sauberes Konservenglas oder Honigglas nehmen. Einen Rührstab aus Glas oder Plastik und einen Kochtopf für das Wasserbad. Dann noch eine Cremedose oder Cremetiegel für das fertige Balsam.

Das Wind- und Wetterbalsam aus Bienenwachs ist in kurzer Zeit und wenigen Schritten gemacht !

Mandelöl, Lanolin und Bienenwachs abwiegen, alle gewogenen Zutaten in ein Glas geben. Bei 60 bis 70 Grad Celsius schmelzen, dabei, während des Schmelzungs-Prozess mit dem Rührstab rühren. Möglichst mit einem Thermometer arbeiten. Zu hohe Temperatur kann den Produkten eher schaden.
Wenn alle Zutaten geschmolzen sind und die Masse flüssig und vermischt ist, es also eine feine, homogene Masse ist, in den Cremetiegel abfüllen.
Den Tiegel nicht sofort verschließen – die Masse muss unbedingt vollständig ausgekühlt sein, sonst bildet sich Kondenswasser und es besteht Gefahr der Verkeimung. Das wollen wir natürlich unbedingt vermeiden.

Futterkontrolle im Februar
Kann man das Bienenwachs essen? Wabenhonig vom BIO-Imker!
Menü